Besuch des Mehrgenerationenhauses Grafenwöhr

Veröffentlicht am 12.10.2010 in Allgemein

"Die Mehrgenerationenhäuser sind Kompetenzzentren für bürgerschaftliches Engagement und den demografischen Wandel", so die Landtagsabgeordnete Annette Karl bei ihrem Besuch mit der SPD-Kreistagsfraktion im Mehrgenerationenhaus in Grafenwöhr. Begrüßt wurden die Besucher von Leiterin Sonja Siebenhüner und Gästen des Hutzanachmittages, welcher regelmäßiger Treff in der Einrichtung ist.

Dieser freie Treff ist nur eine der zahlreichen Aktivitäten des Mehrgenerationenhauses, das auch mit weiteren Einrichtungen in Grafenwöhr erfolgreich zusammenarbeit. Angeboten werden Gruppen rund um den Gesundheitssport und Informationsabende von A-Z. Siebenhüner ging auf die Entstehungsgeschichte des Hauses ein, welches seine Wurzeln in der Bündelung verschiedener sozialer Aktivitäten hat und mit der Gründung im Jahr 2008 für die Altersgruppe von 8 - 100 als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Entstanden ist mittlerweile auch ein Bürgerladen, welcher zahlreiche Helfer aus dem Mehrgenerationen gewinnen konnte.

Annette Karl zeigte sich begeistert von dem großen Engagement des Teams und betonte, dass das gelebte Miteinander der Generationen ein positiver Gegenpart zu dem vielfach praktizierten Gegeneinanderausspielen der Generationen in der politischen Diskussion sei. "Deshalb ist es wichtig", so die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende, "dass die Projektförderung nicht im Jahr 2012 nach fünf Jahren ausläuft, sondern eine Form der Förderung gefunden wird, die die Existenz der Mehrgenerationenhäuser auf Dauer sicher stellt.

Nach zwei Jahren Anlaufzeit sind die Einrichtungen erst jetzt zu voller
Arbeitsfähigkeit gekommen, es ist absurd und ein Schlag ins Gesicht der
engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haupt- und ehrenamtlich, wenn alles Ende 2012 aus Kostengründen wieder dicht gemacht werden muss. Gerade die geschilderte Idee einer freiwilligen Börse für Jugendliche, welche sich ehrenamtlich engagieren und auch Hilfestellung von der älteren Generation bekommen sollen, zeigt welches Potiental in der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt besteht."

Bürgermeister Helmut Wächter lobte die Arbeit im Mehrgenerationenhaus als wichtigen Baustein für die bekannt gute Lebensqualität in Grafenwöhr.
Grafenwöhr sei es in den letzten Jahren gelungen, durch eine umsichtige und vorausschauende Städtebauentwicklung viel für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu tun. Damit das auch in Zukunft so bleiben kann, setzen sich Karl und Wächter vehement für einen Erhalt der Städtebauförderung auf dem bisherigen Niveau ein.

Karl:" Mit der Städtebauförderung und den damit verbundenen Projekten der "sozialen Stadt" haben Kommunen gerade in ländlichen Regionen die Chance sich zukunftsfest zu machen, was Infrastruktur und soziales Miteinander angeht. Diese Chance darf nicht der Finanzierung von Steuergeschenken an Lobbyisten und Reiche geopfert werden!

 

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