Die SPD Kreistagsfraktion im Gespräch mit der Geschäftsführung des Landestheaters Oberpfalz

Veröffentlicht am 07.03.2023 in Kreistagsfraktion

Wolfgang Meidenbauer gibt einen Einblick in die gesamte Problematik der Kultur und zeigte auch die Notwendigkeit einer weiteren Unterstützung auf.

Vohenstrauß. (eig) Einen Rückblick machte Meidenbauer auf die Zeit und Situation vor 40 Jahren. Hervorgegangen aus einer Schulbühne, der Volksbühne und der Stadtbühne Vohenstrauß waren in dann in den Jahren 2008/2009 die Grenzen des Ehrenamtes erreicht was zum Konzept und zur Gründung des LTO mit dem Hintergrund einer staatlichen Förderung führte.

Im Jahre 2018 forderte der Rechnungsprüfungshof eine „Professionalisierung“ für die künftigen Förderungen und seit 2019 laufen auch die Verhandlungen über eine Rechtsform des LTO in einem Zweckverband. Weiter machten die Corona Pandemie, der Ukrainekrieg und die Inflation dem Theater große Probleme. Preissteigerungen bei Bühnenbildern, Transport und Energie und auch Tarifabschlüsse mussten mit bewältigt werden. Aber trotz allem blickt Meidenbauer optimistisch in die Zukunft.

Mit dem gedruckten Spielzeitheft könne man das LTO quasi in Händen halten und alle Wertigkeit, Nachhaltigkeit und das gesamte Angebot auch für den Kulturtourismus im Landkreis werde aufgezeigt. Einrechnen müsse man auch rund 8200 Stunden ehrenamtlichen Engagements bei einem Haushaltsvolumen von rund 1,1 Millionen Euro.

Auch wenn Kostensteigerungen nicht ausbleiben werden sieht der Geschäftsführer bei weitem „kein Fass ohne Boden“. Mit einen Tourneetheater sollen weitere Einnahmen erschlossen werden. Das LTO wolle ein Magnet und Anreiz zugleich für die Region sein. Meidenbauer wolle dafür an allen Fronten für das LTO kämpfen und forderte aber auch ein klares Bekenntnis der kommunalen Träger zum Landestheater.

Der offene Ein- und Ausblick führte zu einer langen Diskussion und Fragerunde in der SPD Fraktion. „Kultur werde sich nie rechnen“ so Kreisrat Udo Greim mit der Unterstützung durch MdB Uli Grötsch. Die grundsätzliche Frage „Gönnen wir uns das und was ist es uns wert“ beantwortete die SPD Fraktion mit einem „Ja“.

Auch der Bezirk Oberpfalz sei in der Verpflichtung und nicht alles könne über die Ticketpreise geregelt werden. Für Familien dürfe es keinesfalls ein Fahrwasser von Preiserhöhungen geben hielt Lina Forster dazu fest und stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger sprach auch die Zusammenarbeit mit den Laientheatern in der Region an. Fraktionsvorsitzender Günter Stich dankte Meidenbauer für den Einblick und hielt fest, dass die Gespräche mit den Kommunen und Landkreisen fortgesetzt werden müssen um auch die Spielsaison 2024 zu gewährleisten.

 

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