Eine überraschende Information zum Boarding-House

Veröffentlicht am 22.02.2022 in Gemeinderat

Eine überraschende Information gab 1. Bürgermeister Biller in der Gemeinderatsitzung am 15.2.2022 dem Gemeinderat bekannt:

das Boarding-House wird nicht für die notwendige Interimslösung kommen!

Bürgermeister Biller informierte, dass eine erneute Planänderung in Bezug auf die Interimslösung „Kindergarten-Kinderkrippe“ im Boarding-House der ALIA GmbH durchgeführt werden müsse.

Grund seien angeblich die Einstellung von staatlichen Fördergeldern und die damit verbundene Kostensteigerung. Somit haben sich die Verantwortlichen von ALIA und der Bürgermeister entschieden, erneut auf die Variante „modulare Bauweise“ zu wechseln.

„Die Fakten schienen klar. Doch dann kam alles anders!“

Trotz immer noch positiver Haltung der SPD-Fraktion gegenüber der dringend benötigten Interimslösung und dem daraus zwingend erforderlichen Bauvorhaben, zeigte sich Fraktionssprecher Vater von der Schlagzeile, Planänderung, verwundert.

Beim Punkt Planänderung vom Bau Boarding-House, übte die SPD-Fraktion Kritik am 1. Bürgermeister.

Bereits im Februar 2019, in der vorangegangenen Legislaturperiode über modulare Lösungen für einen zusätzlichen Kindergarten diskutiert. 1½ Jahre später wurde vom Architekten mit dem Vertreter von ALIA, noch das Boarding-House der Kommune für wirtschaftlich und bestens geeignet präsentiert. Lediglich der Fertigstellungstermin wurde damals kritisiert. Plötzlich plant man erneut auf eine verworfene Variante. Die modulare Bauweise!

Was soll die Bevölkerung davon halten, wie soll das erklärt werden?

Als Grund war die Einstellung von Förderungen genannt worden. War eine Förderung schon beantragt worden? Die SPD-Fraktion regte an, „das Heft des Handelns“ selbst in die Hand zu nehmen bei der modularen Bauweise.

Fraktionskollege Solter, SPD, wies erneut auf die Dringlichkeit und den Zeitpunkt der Fertigstellung hin. Deswegen mahnte er höchste Transparenz in Sachen Kommunikation für die Betreiber, den Eltern und der Öffentlichkeit an. Diskussionen in der Bevölkerung wird es sowieso geben, man kann aber vorbeugen.

Fraktionskollege Schweiger schilderte seine persönlichen beruflichen Alltagserfahrungen über die momentan vorherrschenden Situationen im Baugewerbe und den daran gekoppelten Gewerben.

Man solle schnellstmöglich die Umsetzung in Angriff nehmen, damit was vorwärts geht. Aus Reihen der CSU wurden Bedenken angemeldet zwecks negativer Auslegung, man solle keine schlechte Stimmung machen. Dem widersprach die SPD-Fraktion, da alle vorab getroffenen Entscheidungen für eine Interimslösung auch einstimmig von der SPD mitgetragen wurden.

Die SPD-Fraktion forderte erneut den weltlichen Kindergarten zu planen und an der Umsetzung bzw. der Eröffnung durch das BRK für September 2022 festzuhalten.

 

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