Kommunalpolitsche Veranstaltung in Floß

Veröffentlicht am 17.02.2008 in Regionalpolitik

In der Gemeinsamkeit die Weichen für die Zukunft stellen dies wurde bei einer Kommunalwahlversammlung der SPD Ortsvereine Püchersreuth, Störnstein, Flossenbürg und Floß deutlich herausgestellt. Für die Sozialdemokraten beginne die Zukunft jetzt hielt SPD Kreisvorsitzende und Landratskandidatin Annette Karl in der Gaststätte Reber im Flosser Ortsteil Hardtheim fest.

An kommunalpolitischer SPD Kompetenz fehlte es am Mittwoch Abend ganz und gar nicht. Gleich 13 Kreistagskandidatinnen und Kandidaten stellten sich den gut 50 Versammlungsbesuchern vor. Aus Püchersreuth möchte Gemeinderätin Maria Sauer einen Kreistagssessel erobern. Bürgermeister Boris Damzog will seine Gemeinde Störnstein vertreten, sein Kollege Hans Kick und Günter Faltermeier ihre Gemeinde Flossenbürg. Karl Kraus, Siegfried Schuller und Bürgermeister Günter Stich sind die Flosser Kreistagskandidaten und hatten ein Heimspiel. Mit den SPD Bürgermeisterkandidaten Uli Grötsch aus Waidhaus und Stefan Reiser aus Georgenberg kamen zwei junge und ambitionierte Kreistagskandidaten aus dem Osten des Landkreises nach Floß. Kreisrätin Dagmar Mittelmaier vertrat die Stadt Vohenstrauß und die weiteste Anreise nahm Bürgermeister und Kreisrat Helmut Wächter aus Grafenwöhr auf sich.
Alle Kandidatinnen und Kandidaten eines Ratssessels im Neustädter Lobkowitzschloss sicherten der Landratskandidatin der SPD Annette Karl ihre Unterstützung zu.

Die SPD geführten Kommunen seien eine Bank im Landkreis betonte Karl. Die SPD Bürgermeisterrunde im Landkreis sei mit dem Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß auf 12 angewachsen. Hier werde bereits Politik im Dialog und gemeinsam mit dem Bürger praktiziert. Karl wünschte sich noch weitere SPD geführte Rathäuser. Die Resonanz und der Zuspruch der Bevölkerung mache ihr dabei große Hoffnung auch eine Wende in der Kreispolitik herbeizuführen. Ein Stopp von Abwanderung, Ausbildungs- und Arbeitsplätze stehe deshalb an erster Stelle. Von ihrer Arbeit müssen die Menschen auch im Landkreis Neustadt leben können betonte Karl. Eine professionelle Wirtschaftsförderung sei deshalb die Voraussetzung für die Optimierung der Rahmenbedingungen. Karl setze ferner auch auf eine Verstärkung des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis und nicht auf einen sinnlosen Transrapid in München für den Bayerns Bürger geschätzt eine Milliarde aufbringen sollen.

Das soziale Netz für Kinder, Familien und Senioren müsse über den Landkreis gezogen werden forderte die SPD Kandidatin. Dazu gehöre mehr Prävention in der Jugendhilfe. Ein fünftes Mal werde die CSU Kreistagsmehrheit die Abschaffung der Sporthallenbenützungsgebühren nicht ablehnen können. Auch die Notwendigkeit von Schulsozialarbeit stehe ausser Frage. Zusammen mit einer wirklichen Energiewende im Landkreis und einer Qualitätsoffensive im Bereich des Tourismus müssen deshalb die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

 

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