Abschaffung der Studiengebühren von CSU/FDP-Mehrheit ablehnt

Veröffentlicht am 27.04.2009 in Landespolitik

Die beiden Landtagsabgeordneten Tobias Reiß und Petra Dettenhöfer stimmen gegen eine Abschaffung

Die Mehrheit der CSU/FDP-Abgeordneten im bayerischen Landtag hat in einer seiner jüngsten Sitzungen leider den Antrag der SPD-Fraktion zur Abschaffung der Studiengebühren abgelehnt.
Allerdings hat sich der CSU-Abgeordnete Ernst Weidenbusch dem Fraktionszwang entzogen und dem gallischen Widerstand von Asterix und Obelix gleich gegen die eigene Regierung und
für die Abschaffung der Studiengebühren gestimmt.

Er begründete dieses Stimmverhalten schon im voraus in einem Beitrag für den Sammelband „Und sie bewegt sich doch! Denkanstöße für eine christlich soziale Politik des 21. Jahrhunderts". So hatte er in diesem Band vollkommen richtig zur Studiengebühr geschrieben: „Aus Sicht der Studierenden ist nämlich nicht einzusehen, warum sie durch die Zahlung von Studiengebühren das finanzielle Risiko dafür übernehmen, dass die von Staat und Hochschule organisierte und bereitgestellte Ausbildung für die spätere Praxis auch taugt."

Es setzt also langsam eine Zeitenwende bei der CSU beim Thema Studiengebühren ein und nachdem die beiden regionalen Abgeordneten Petra Dettenhöfer und Tobias Reiß (beide
CSU) bei dieser namentlichen Abstimmung gegen die Abschaffung der Studiengebühren gestimmt haben, werden beide bei vielleicht der nächsten Gelegenheit im Sinne der Studierenden stimmen und ihre Stimme für eine Abschaffung geben.

 

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